Operativer Eingriff an der Wurzelspitze eines Zahnes zur Beseitigung von Eiter- oder Zystengewebe und von Infizierungen in diesem Gebie mit der Absicht, den Zahn noch zu retten. Dank modernen Betäubungsnitteln ist der Prozess völlig schmerzfrei, der Eingriff dauert etwa 20-30 Minuten und die Heilung erfolgt in 7-10 Tagen.
Erste Kontrolle und Nahtentfernung eine Woche nach dem chirurgischen Eingriff.
Wann nötig?
- Wenn die Wurzelfüllung ( bis zur Spitze ) nicht durchgefürt werden kann, da der Wurzelkanal verkrummt oder zu eng ist.
- Nach mehrmals missglückter Wurzelbehandlung.
- Ist der Zahn trotz gelungen beurteilter Wurzelbehandlung nicht ohne Symphtome
- Tritt nach misslungener oder nicht rechtzeitig vollgeführter Wurzelbehandlung in diesem Gebiet Entzündung auf.
- Wenn das Füllmaterial über die Wurzelspitzen hinaus durgepresst wurde.
- Wenn die Wurzelspitze trotz mehrmahliger Bemühung nicht zu trocknen ist.
- Wenn andere Operationen erst nach der Entfernung der Wurzelspitze vollgeführt werden können.
- Falls die Umstände um die Wurzelspitze als zahnmedizinische Quelle zu betrachten sind, der zu anderen Krankheiten (Haarausfall, Gelenkschmerzen, Herzmuskelentzündung, Hautkrankheiten, Migräne beitragen)
Kontraindikationen
- Sind anatomische Formel zu nahe aneinander
- Bei akkuter Taschenbildung nahe zum Zahn
- Bei Knochenabbau als die Festigung des Zahnes nicht günstig ist
- Wenn die Wurzelspitze zu sehr verkürzt werden musste, wodurch die Verankerung nicht zustandekommen kann.
- Bei schwachem Gesundheitszustand
- Im Fall akkuter, eitriger Entzündungen
Vorgang der Operation
Bevor die Wurzelspitze entfernt wird, müssen die eventuellen Wurzelfüllungen kontrolliert oder gegebenfalls getauscht werden, daß heisst bei Zähnen wo es nötig, muß eine Wurzelfüllung –Behandlung vorgenommen werden. Für eine Resektion wird entschieden falls die erneute Wurzelfüllung-Behandlung gescheitert ist. Kann man eine Wurzelfüllung erfolgreich durchführen ist die Resektion vermeidbar. Der Eingriff erfolgt in lokaler Betäubung, wobei eine spezielle Flüssigkeit ins Gewebe gespritzt wird. Nach der Betäubung wird mit einem Schnitt auf dem Schleimhaut eine Tasche gebildet und durch ein kleines Knochenfenster die Wurzelspitze freigelegt und mit einem scharfen Diamantenbohrer entfernt. Ist die Wurzelfüllung nicht in Ordnung kann eine sogenannte retrograd Füllung nötig sein. In diesem Fall setzt man die Füllung rückwegs von der Spitze her bis zu einer bestimmten Position ein. Nachher werden die Wundhöhle gereinigt und die Gebröckel entfernt.Wenn erforderlich wird das Loch mit künstlicher Knochensubstanz aufgefüllt. Die Wundkanten werden mit Nähten gefestigt und chirurgisch mit in sich nicht aufnehmbarem Nahtmaterial verschlossen.
Indikationen nach der Operation:
- Solange die Wirkung der Täubungsmittel vorhanden ist, ist die Speisenzufuhr zu vermeiden.
- Anschwellungen im Gesicht können auftreten, die mit nassem Verband getilgt werden können.
- Einige Tage Bettruhe ist erwünscht
- Empfohlen ist öfter als gewohnt gründliche Mundspülung und Hygenie.
- Gebrauch von Mundspülmitteln mit antiseptischer Wirkung ist bevorzugt.
- Bei intesievem Schmerzgefühl Schmerztabletten nehmen.
- Zum vereinbarten Termin bei der Kontrolle und Nahtentfernung erscheinen.
